06. Juli 2016

3. Lauf Swiss Rok Cup Lonato: Erneutes Podest für Michael Müller

Am vergangenen Wochenende fand am Gardasee in Lonato der 3. Von insgesamt 4 Läufen zum Swiss Rok Cup statt. Zusammen mit der italienischen Meisterschaft waren insgesamt fast 180 Rokker in 5 verschiedenen Kategorien am Start.

 

Mini Rok (52 Starter): Als einziger Schweizer startete Alessio Fagone bei den Mini Rok. Im Quali fuhr er auf Platz 35, somit wäre er noch nicht für den Final qualifiziert gewesen, jedoch verbesserte er sich schon in Heat 1 um 8 Plätze auf Platz 9. Danach fuhr er 2 solide Heats und konnte einen 17. und 15. Platz ins Ziel fahren, somit war er als 27. fürs Finale qualifiziert. Im Finale zeigte Alessio ein starkes Renne und verbesserte sich nochmals um 9 Plätze, was Schlussrang 18 bedeutete.

Junior Rok (37 Starter): Auch hier starteten 2 Schweizer, die allerdings in der italienischen Meisterschaft mitfahren. Gabrio Bizzozero und Leandro Anderrüti beendeten das Wochenende auf den Plätzen 9 und 13.

Senior Rok (33 Starter): Michael Müller und Yoshindo Baumgartner starteten als einzige Schweizer in der Kategorie Senior Rok. Während Müller dieses Jahr schon hunderte Kilometer im Kart abgespult hat, war es für Baumgartner erst der 3 Tag im Jahr 2016, da er sich auf die LAP konzentrierte und die auch erfolgreich abschloss. Der Trainingsrückstand war aber an diesem Wochenende nicht zu übersehen, was aber auf dem hohen Niveau auch verständlich ist. Während sich Baumgartner mit Platz 30 im Qualy begnügen musste, konnte Müller mit Platz 3 sicher zufrieden sein. Baumgarter musste leider nach wenigen Runden  das Prefinale beenden, da ihm die Kette durch einen Curp vom Ritzel sprang. Müller seinerseits wurde 2. . Dasselbe dann im Finale. Erneut schied Baumgartner nach einem guten Start auf Platz 20 liegend aus. Müller wurde erneut starker 3. und beendete somit das Wochenende mit einem erneuten Podestplatz.

Super Rok (20 Starter): Tanja Müller, Lukas Muth und Patrick Näscher vertraten die Schweizer in der wohl spannendsten Kategorie. Tanja Müller kam im Qualy als 6. am besten zurecht. Lukas Muth, der in den freien Trainings noch auf sich hoffen liess, musste mit Platz 17 einen Rückschlag einstecken. Patrick Näscher konnte das Zeitfahren schon gar nicht absolvieren, für ihn war nach einer Runde Schluss, seine Zündung streickte. Während Muth und Näscher das Feld von hinten aufrollten, fuhr Tanja Müller im Prefinale an der Spitze des Feldes mit und wurde starke 2.. Muth verbesserte sich auf Platz 14 und Näscher auf Platz 17. Das Pech holte Müller im Finale dann erneut ein. Nach einer defekten Wasserpumpe schied sie auf Platz 3 liegend mit einem Motorschaden aus. Zwar kam Lukas Muth auf Platz 9 ins Ziel, er bekam allerdings eine 10 Sekunden Strafe, weil sein Spoiler verschoben war. Davon profitierte auch Patrick Näscher, er beendete das Wochenende auf Platz 10 vor Lukas Muth auf Platz 11.

Shifter Rok (24 Starter): Für Ivan Rechsteiner war es ein Wochenende zum vergessen. Im Quali noch auf Platz 15, musste er das Feld im Prefinale von ganz hinten aufrollen. Nach einem Startintermezzo viel er weit weit zurück. Nach einer starken Fahrt wurde er doch noch 17.. Das Finale ist schnell erzählt. Ivan verlor in der Einführungsrunde ein Rad.

 

 

20. Mai 2016

Näscher siegt in Lonato!

Vergangenes Wochenende fand in Lonato der 2. Lauf zum Swiss Rok Cup statt. Es starteten Patrick Näscher und Lukas Muth in der Kategorie Super Rok sowie Marc Freimann, der in der Kategorie KZ startete.

Nach dem Qualifying und dem Prefinale stand Näscher nach zwei soliden Fahrten auf Platz 3. Muth hingegen musste nach 2 Runden im Qualifying die Segel nach einem Fahrfehler streichen. Er verbesserte sich jedoch im Prefinale auf Platz 5. Nach einem heftigen Gewitter war die Strecke im Finale dann nass. Näscher fuhr ein starkes Rennen, liess sich von nichts aus der Ruhe bringen und siegte souverän. Muth hingegen schied nach 3 Runden nach einem Dreher aus.

Bei Marc Freimann lief es bis zum Qualifying gut, jedoch war das Quali für ihn nach einem Pleuelschaden nach 3 Runden vorbei. Von ganzen hinten gestartet, lief es dann leider nicht viel besser. Nach einem bruch des Kolbenrings, verlor er immer mehr Leistung und musste nach Rennhälfte aufgeben. Auf abtrocknender Strecke mit Slicks, startete er super ins Finale und verbesserte sich gleich um viele Plätze. Da wir aber ein Regensetup gewählt hatten, verlor er zum Schluss bei immer schneller werdenden Strecke noch ein paar Plätze und wurde 10.

 

8. April 2016

Michi Müller als einziger Schweizer
auf dem Podest

Der erste Lauf zum Swiss Rok Cup fand in 7 Laghi statt, dies im Rahmen der italienischen Rokmeisterschaft. Insgesamt 13 Schweizer starteten in den fünf Rok Kategorien Mini Rok, Junior Rok, Senior Rok, Super Rok und Shifter Rok. Wie immer waren die Startfelder prall gefüllt, in den Kategorien Mini- und Junior Rok mussten sogar Ausscheidungsläufe gefahren werden.

Antonio Lagrotteria und Alessio Fagone starteten in der Kategorie Mini Rok (49 Starter). Die Ausgangslagen nach dem Quali waren aussichtsreich. Lagrotteria startete war 18. Fagone gar 8. Die beiden Heats wurden dann gesplittet, man musste also unter die ersten 17 fahren um am Finale teilnehmen zu können. Lagrotteria war als 10. dabei, Fagone schied nach einer Kollision aus, zeigte danach im Finale B mit Platz 4 und der schnellsten Rennrunde aber nochmals sein Können. Lagrotteria fuhr im Finale auf Platz 15 und konnte somit das Schweizer Duell für sich entscheiden.

Leandro Anderrüti, Elias Peter und Neuling Dino Mark bestreiten ihre erste Saison in der Kategorie Junior Rok (40 Starter). Umso überraschender war dann auch das Anderrüti nach dem Quali an zweiter Stelle lag, er scheint sich schnell an die «grossen» Karts gewohnt zu haben. Elias Peter wurde 37. und Dino Mark, der sein allererstes Rennen bestritt, wurde 36. Auch hier galt es in den Heats unter die ersten 17 zu kommen um danach im Finale dabei zu sein. Elias Peter verpasste dies als 18. nur sehr knapp, Dino Mark (15) und Leandro Anderrüti (13) waren dabei. Anderrüti zeigte sich nach seinem verpatzten Prefinale wie ausgewechselt und fuhr stark. Von Reihe 13 gestartet verbesserte er sich bis auf Platz 10. Für Dino Mark war die Finalteilnahme bei seinem ersten Rennen überhaupt schon ein Highlight. Er wurde im Finale 28..

Michael Müller hat in der Kategorie Senior Rok (32 Starter) einiges zu verteidigen dieses Jahr, schliesslich ist er Meister der Region Nord und italienischer Vizemeister des Jahres 2015. Seine 3. Saison in dieser Kategorie bestreitet Yoshindo (Yo) Baumgartner, für Samuel Weibel ist es die erste, nachdem er von den Junioren aufgestiegen ist. Müller legte gleich vor und sicherte sich die Pole Position. Samuel Weibel (6.) und Yo Baumgartner (12.) rundeten eine gute Schweizer Vorstellung ab. Nicht viel änderte sich im Prefinal, so starteten die Schweizer auf den Plätzen 2 (Müller), 5 (Weibel) und 13 (Baumgartner) in den Final. Müller war zwar immer nahe dran, konnte seinem Konkurrenten den Sieg aber nicht streitig machen, er wurde 2.. Weibel war bis kurz vor Schluss nahe an einem Podestplatz dran, ehe er sich drehte und noch 8. wurde. Baumgartner konnte seinerseits nochmals einen Platz gut machen und wurde 12., angesichts der gequetschten Rippen vom Samstag und Trainingsrückstand ebenfalls eine gute Leistung.

In der Kategorie Super Rok (23 Starter) starteten Tanja Müller, Patrick Näscher und Lukas Muth. Näscher (14.), Müller (15.) und Muth (20.) war die Ausbeute nachdem Quali. Im Prefinale schaffte es keiner bis ins Ziel, Näscher musste sogar fürs Finale passen, da sein Chassis nach einem heftigen Abflug komplett zerstört war. Somit starteten im Finale nur Müller (16) und Muth (20). Beide konnten sich dann auch nochmals verbessern, aber für ein Topresultat reichte es nach den Ausfällen natürlich nicht mehr. Müller beendete das Rennen als 10. und Muth als 16.

Dominik Weibel und Ivan Rechsteiner, dies die Schweizer in der Kategorie Shifter Rok (15 Starter). Dominik Weibel fährt das erste Jahr in einer Schaltkart Kategorie, für Rechsteiner ist es die 2. Saison. Eine gute Ausgangslage fürs Finale hatte Dominik Weibel. Der wurde nämlich 5. im Quali und gar 3. im Prefinale. Nach einem verpatzten Start viel er zurück und wurde in der ersten Kurve in eine Kollision verwickelt. Er beendete das Rennen Schlussendlich auf Platz 10. Ivan Rechsteiner kam das ganze Wochenende nicht so recht auf Touren. Platz 12 im Quali, Platz 14 im Prefinale war sicher nicht das was sich Ivan versprochen hatte. Im Finale lief es dann etwas besser und er verbesserte sich noch auf Platz 6.

Weiter geht es am 15. Mai in Lonato am Gardasee.

 

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